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	<REFERENCE_TYPE>2</REFERENCE_TYPE>
	<AUTHORS>
		<AUTHOR>Mathias Ulrich</AUTHOR>
	</AUTHORS>
	<YEAR>2006</YEAR>
	<TITLE>Characteristics and spectral properties of periglacial landscapes in the Lena Delta, NE Siberia</TITLE>
	<SECONDARY_TITLE>Faculty of Physics and Geosciences, Institute for Geography</SECONDARY_TITLE>
	<PLACE_PUBLISHED>Leipzig</PLACE_PUBLISHED>
	<PUBLISHER>University of Leipzig</PUBLISHER>
	<PAGES>133</PAGES>
	<KEYWORDS>
		<KEYWORD>Remote</KEYWORD>
		<KEYWORD>sensing,</KEYWORD>
		<KEYWORD>Lena</KEYWORD>
		<KEYWORD>Delta,</KEYWORD>
		<KEYWORD>Periglacial</KEYWORD>
		<KEYWORD>geomorphology,</KEYWORD>
		<KEYWORD>spectral</KEYWORD>
		<KEYWORD>properties,</KEYWORD>
		<KEYWORD>tundra,</KEYWORD>
		<KEYWORD>vegetation,</KEYWORD>
		<KEYWORD>field</KEYWORD>
		<KEYWORD>spectrometry,</KEYWORD>
		<KEYWORD>soil</KEYWORD>
		<KEYWORD>profiles</KEYWORD>
	</KEYWORDS>
	<ABSTRACT>F&Atilde;&frac14;r die Interpretation multi- und hyperspektraler Fernerkundungsdaten arktischer Permafrostgebiete sind detaillierte Felddaten zu Vegetation, Geomorphologie, B&Atilde;&para;den und spektralen Oberfl&Atilde;&curren;cheneigenschaften erforderlich. Ein ASD FieldSpec&Acirc;&reg;FR wurde im Sommer 2005 genutzt, um spektrale Daten verschiedener periglazialer Oberfl&Atilde;&curren;chen im Lena Delta (NO-Sibirien) zu erfassen. Das Lena Delta wird von 500 bis 600m m&Atilde;&curren;chtigen kontinuierlichem Permafrost unterlagert und ist durch Tundravegetation gepr&Atilde;&curren;gt. Feuchte Tundragebiete in Periglaziallandschaften werden im globalen Kohlenstoffkreislauf als wichtige Kohlenstoffsenken betrachtet und haben als m&Atilde;&para;gliche Methan-Quellen in Szenarien der Klimaver&Atilde;&curren;nderung gro&Atilde;Ÿe Bedeutung. Sich ver&Atilde;&curren;ndernde Umweltparameter, zum Beispiel die Zunahme der saisonalen Auftauschicht (active layer) f&Atilde;&frac14;hrt zu deutlichen &Atilde;„nderungen in den Vegetationsgesellschaften und somit auch der spektralen Eigenschaften der Pflanzendecke. Das Lena Delta stellt als Grenze zwischen sibirischer Landmasse und der Laptev-See ein besonders sensibles Ok&Atilde;&para;system dar und gilt als ein Schl&Atilde;&frac14;sselobjekt in der Erforschung periglazialer Landschaften. Es wird in drei geomorphologische Hauptterrassen untergliedert, die sich deutlich in ihren lithologischen, geokryologischen sowie hydrologischen Eigenschaften unterscheiden. Aktive Deltabereiche sowie holoz&Atilde;&curren;ne sandige Ablagerungen bilden die erste Hauptterrasse. Die zweite Hauptterrasse (Arga Komplex) stellt mit ihren fluvialen Sandablagerungen eine Besonderheit in der Geomorphologie des Lena Deltas dar. Die Entstehung ist bis heute weitestgehend ungekl&Atilde;&curren;rt. Die dritte Hauptterrasse ist gepr&Atilde;&curren;gt durch sp&Atilde;&curren;tpleistoz&Atilde;&curren;ne sandige Sedimente, die von sehr eisreichen, organischen Ablagerungen, dem so genannten Eiskomplex &Atilde;&frac14;berlagert werden. In Abh&Atilde;&curren;ngigkeit von verschiedenen Gel&Atilde;&curren;ndeparametern wie Hydrologie, Boden sowie Geomorphologie bilden sich verschiedene Vegetationsgesellschaften, die sich auch anhand ihrer spektralen Daten unterscheiden lassen. Im Sommer 2005 wurden im Rahmen dieser Arbeit typische Landschaftselemente im nordwestlichen Lena-Delta detailliert untersucht. Mit einem portablen Feldspektrometer wurden Punkt- und Profilmessungen durchgef&Atilde;&frac14;hrt sowie bodenkundliche Eigenschaften, geomorphologische Situation und Pflanzengesellschaften beschrieben und kartiert. Das Ziel der Arbeit ist die Klassifizierung verschiedener geomorphologischer Strukturen anhand von Satelliten- und Feldspektrometerdaten. Unter Ber&Atilde;&frac14;cksichtigung der spektralen Felddaten, der Klassifikation eines LANDSAT-7 ETM+ Bildauschnittes und von GIS-basierten Analysen konnten  erschiedene periglaziale Oberfl&Atilde;&curren;chen sowie geomorphologische Strukturen im nordwestlichen Lena-Delta unterschieden werden. Die Feldspektrometrie bietet als ground truth Methode eine ausgezeichnete M&Atilde;&para;glichkeit zum upscaling von Felddaten und zur Validierung von Fernerkundungsdaten. Mit der Erfassung typischer Landschaftsparameter und der spektralen Charakteristiken verschiedenster Oberfl&Atilde;&curren;chen im Untersuchungsgebiet steht erstmals ein solcher Datensatz f&Atilde;&frac14;r das Lena-Delta zur Verf&Atilde;&frac14;gung. Dieser erm&Atilde;&para;glicht den direkten Vergleich mit anderen periglazialen Tundragebieten und kann f&Atilde;&frac14;r die Validierung der Fernerkundungsdaten vergleichbarer Periglazialregionen verwendet werden.</ABSTRACT>
	<NOTES>Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research Potsdam</NOTES>
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